Schmerzen sind eine Möglichkeit, dem Körper mitzuteilen, dass etwas nicht in Ordnung ist und behandelt werden muss. Aber Schmerzen - ob sie nun von einem Knochenbruch oder einer Langzeiterkrankung herrühren - sind auch etwas, das sich sowohl körperlich als auch emotional leiden lässt.
Es gibt viele Ursachen für Schmerzen, und die Menschen reagieren auf unterschiedliche Weise darauf.
Wir haben einige typische Arten von Schmerzen aufgeführt, die Patienten während einer Dialysebehandlung erfahren und was man selbst dagegen unternehmen kann:
Wenn Schmerzen über einen längeren Zeitraum - sogar Monate oder Jahre - andauern, spricht man von chronischen Schmerzen.
Sie beeinträchtigen das tägliche Leben und können zu erheblichen körperlichen, sozialen oder psychischen Beeinträchtigungen führen. Es gibt zahlreiche medizinische Ursachen für chronische Schmerzen, die bei Dialysepatienten auftreten können. Bleiben Schmerzen unbehandelt, können sie zu Depressionen oder Angstzuständen führen. Daher ist es zunächst wichtig, die individuelle Ursache der Schmerzen zu ermitteln. Schmerzen lassen sich nur selten mit einer einzigen Therapieform behandeln. Die verschiedenen Therapieformen können z.B. Medikamente (auch als Spritze), Massagen, Physiotherapie, Entspannungstechniken oder Akupunktur umfassen.
Gerade bei der Einnahme von Medikamenten oder Injektionen ist es entscheidend, dass diese Behandlung auch bei Ihnen als Dialysepatient sicher angewendet werden kann. Ihr Behandlungsteam wählt die Therapie entsprechend aus - bitte nehmen Sie keine Medikamente ein, die nicht mit Ihrem behandelnden Ärzten abgestimmt sind.
Am erfolgreichsten ist die Behandlung von Schmerzen, wenn mehrere Methoden der Schmerztherapie eingesetzt werden. Schmerzspezialisten können Ihnen helfen, eine solche Behandlung zusammenzustellen.
Erste Schritte
Beginnen Sie mit einem langsamen, leichten, achtsamen Einatmen durch die Nase, wobei Sie die Luft sanft tief in den Bauch ziehen. Sie sollten spüren, wie sich Ihr Bauch bei dieser Einatmung hebt und Ihr Brustkorb sich nur ein wenig bewegt.
Wenn Sie einatmen, stellen Sie sich vor, Sie füllen Ihre Lungen in 3 Stufen:
Konzentrieren Sie sich beim Ausatmen auf die gleichen drei Stufen in umgekehrter Reihenfolge. Üben Sie das tiefe Atmen idealerweise zweimal am Tag für 7-10 Minuten. Stellen Sie einen Wecker, damit Sie sich keine Gedanken über die Zeit machen müssen.
Manchmal kann es vorkommen, dass Sie sich schwindlig fühlen. Dieses Gefühl bedeutet einfach, dass Ihr Gehirn mehr Sauerstoff bekommt, als es braucht. Wenn Ihnen das passiert, machen Sie einfach eine Pause von der Übung und atmen Sie normal. Diese Übung ersetzt nicht die Konsultation Ihres Behandlungsteams oder andere Therapiemöglichkeiten!